Willkommen in Loosdorf Loosdorf bewegt
Marktgemeinde Loosdorf

Die Freiwillige Feuerwehr Loosdorf
Schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr gab es einige besondere Löschgeräte, die von der Gemeinde angekauft und verwaltet wurden. Als man 1855 eine neue Feuerspritze um 600 Gulden anschaffte, stellte man die Geräte in das neue Feuerlöschrequisitorium-Depo, ein Holzschuppen an der Stelle des heutigen Hauses Linzer Straße 23. 1864 gab die Gemeinde eine neue Feuerlöschordnung für die Hauseigentümer heraus, zugleich bestimmte man eine Löschmannschaft. Die Feuerordnung dürfte nicht viel genutzt haben, denn 1867 brannten drei Häuser (Anton Wildgans Straße 3-7) nieder und 1869 nochmals sieben Gebäude, davon fünf Stadeln gegenüber dem Bürgerspital (Sebastiani-Kapelle). 1871 wurde daher das Löschwesen mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Loosdorf institutionalisiert. Das neue Requisitenhaus entstand beim früheren Gemeindehaus, an der Stelle des heutigen vorderen Teils des Feuerwehrhauses. Man begann sofort mit der Modernisierung der Löschgeräte, beispielsweise kaufte man einen neuen Wasserzubringer, den alten Wasserwagen gab man nach Inning ab (1873), dafür musste man den Schuppen weiter ausbauen (1876). Dann erstand man das damals modernste Gerät, die heute noch erhalten "vierrädrige Knaustsche Saugspritze", für die beim Spar- und Vorschußverein ein hoher Geldbetrag aufgenommen werden musste (1877). Zugleich begann man mit großangelegten Schauübungen bei allen größeren Gebäuden, bei der Kirche und allen umliegenden Schlössern.
Die Freiwillige Feuerwehr war bald zu einer gut ausgerüsteten Einrichtung mit einem starken gesellschaftlichen Bezug und Einfluss im Markt Loosdorf. Die Feuerwehr wurde schon damals für viele andere Einsätze eingespannt, vor allem bei Hochwassergefahr. 1902 richtete man eine eigene Sanitätsabteilung ein, für die mehrfach Kurse mit Prüfungen abgehalten und Diplome als Befähigungsnachweise ausgegeben wurden.
Den Nachwuchs fand man in der Zwischenkriegszeit in der Turnerschaft in der Kleinen Turner-Feuerwehr. Mit dem Ankauf einer neuen Autospritze stieg man in das moderne Zeitalter des Feuerlöschwesens ein: Die Gemeinde übernahm für den Ankauf die Haftung über 30 Millionen Kronen. 1924 wurde das neue Löschauto bei einer großen Festivität geweiht und in den Dienst genommen. Bei den damals schon üblichen und ständig durchgeführten Inspektionen konnte sich die Loosdorfer Feuerwehr stets mit Anerkennung und Belobigungen für die umsichtige Arbeit auszeichnen.
Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich wurde 1939 die Freiwillige Feuerwehr als Verein aufgelöst, blieb aber als Ortsfeuerwehr und Hilfspolizeitruppe zur ständigen Anforderung durch den Bürgermeister weiterhin bestehen. Eigens Zugeteilte und Dienstverpflichtete mussten in ständiger Bereitschaft stehen und den ab 1943 notwendigen Luftschutzdienst übernehmen.
Nach dem Krieg ging die Aufrüstung der Feuerwehr wegen der großen finanziellen Schwierigkeiten nur langsam vor sich. Durch viel persönlichem Einsatz bei Ballveranstaltungen und Spendengängen konnte man beispielsweise ein leichtes Löschfahrzeug anschaffen (1960). Erst ab 1965 kann man auf eine äußerst erfolgreiche Aufrüstung bei den Geräten zurückblicken. Auch für die zahlreichen anwachsenden Aufgaben erreichte man Ende der 1970er Jahre für die technischen Einsätze einen ersten modernen Stand der Ausrüstung.

Mit dem Aus- und Neubau des Feuerwehrhauses in der Waagstraße 2 im Jahre 2013 und der ständig durchgeführten Auf- und Umrüstung erreichte die Freiwillige Feuerwehr Loosdorf jenen Höchststand an Einsatzmöglichkeiten, um den modernen, laufend steigenden Anforderungen in der Gemeinde und darüber hinaus bei den öffentlichen, regionalen Aufgaben und Verpflichtungen erfüllen zu können
Der Mannschaftsstand musste sich natürlich den jeweiligen Zeitumständen anpassen. Nach dem 2. Weltkrieg war man durch die Gefallenen und politisch bedingten Ausschlüsse auf einen Minimalstand zurückgefallen, den man aber sukzessive in den folgenden Jahren aufholen konnte. Mit der bewussten Gründung und Förderung der Jungfeuerwehr gelingt es immer wieder den Stand der Aktiven für die vielfältigen Aufgaben des Rettens, Löschens, Bergens und Schützens aufzufüllen und zu sichern.

Standort: Volksschule Loosdorf, Otto-Glöckel-Straße 6-8



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