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Albrechtsberg – Willkommen im Schloss
Die erste Nennung der Burg Albrechtsberg geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Die Herren von Perg aus Oberösterreich dienten als Vögte, als hochadelige Rechtsvertreter für geistliche Stifte und Klöster. Als Friedrich der Vogt von Perg 1190 auf einem Kreuzzug starb, übernahm Leopold V. von Babenberg die Feste, um sie dann an kleinere Adelige, sogenannte "Ministerialen", weiter zu geben. In der Folge erhielten verschiedene Adelsfamilien die Burg und Herrschaft als Lehen zugesprochen. Dazu gehörten die Familie der Fleischessen, die Ritterfamilie der Kilber, nach mehreren Zwischenbesitzern kam Albrechtsberg an die Familie der Enenkel. Bekannt wurde die Familie für ihr intensives Eintreten für den Protestantismus, das "Kleinod" des damaligen Adels. Nach David Enenkel, der einen riesigen Schuldenberg hinterließ, kam es 1605 zur gerichtlichen Exekution seiner Besitztümer. Über Ulrich von Krenberg und Erasmus von Tschernembl kam Albrechtsberg 1606 durch Heirat an Ludwig von Starhemberg.
Der protestantische Adel Böhmens, Mährens, Ungarns und auch die oberösterreichischen Adeligen wollten 1618/1619 mit Heeresmacht gegen Wien ziehen, um den ungeliebten "Protestantenfresser" Kaiser Ferdinand II. als Landesfürsten zu verhindern, zumindest zu Religionszusagen zu zwingen. Das oberösterreichische Heer scheiterte 1619 an der Belagerung von Melk und wurde von kaiserlichen Truppen vertrieben. Das Schloss Albrechtsberg ging in Flammen auf und wurde als Rebellengut konfisziert.
Johann Ruprecht Hegenmüller von Dubenweiler kaufte das Burgschloss und die kleine Herrschaft Sitzenthal aus dem Rebellengut relativ günstig auf. Hegenmüller von Dubenweiler ließ das ziemlich devastierte Schloss bewohnbar einrichten und die entweihte Kapelle 1623 wieder benedizieren.
Die Familie Hegenmüller konnte das Schloss bis ins Jahr 1768 halten. Auch sie verschuldete sich wie so viele Adelsfamilien in dieser Zeit und musste den Besitz verkaufen. In rascher Folge wechselten nun die Besitzer.
Im Jahr 1863 kam die Familie Auersperg nach Albrechtsberg. Karl Auersperg lebte überwiegend auf seinen Gütern in Böhmen. Auch wenn er nur wenig Zeit auf dem Schloss in Albrechtsberg verbrachte, verdankte ihm die Bevölkerung Albrechtsbergs nicht nur die zwar geringen, jedoch auch wichtigen Zugänge zu den politischen Errungenschaften nach der Revolution von 1848 in der selbstverwalteten Gemeinde Albrechtsberg/Loosdorf. Eine ganz wesentliche Errungenschaft im Bereich der Infrastruktur und auch der Wirtschaft war der Bau der Brücke über die Pielach. Er finanzierte im Jahr 1879 deren Bau, die nun als direkte Verbindung zwischen Albrechtsberg und Loosdorf, die unsichere Furt durch den Fluss ersetzte.

Da die Ehe zwischen Karl Wilhelm Auersperg und Ernestine Festetics von Tolna kinderlos blieb, ging der Besitz auf Johanna Rohan, geborene Auersperg, über. Am 30. Dezember 1901 verstarb die von der Albrechtsberger Bevölkerung hoch geachtete Fürstin Ernestine Auersperg im 70. Lebensjahr. Sie war die Begründerin und Erbauerin der Dorfkapelle in Albrechtsberg.
Das Schloss wurde unter der Familie Rohan in den Wohnräumen teilweise umgebaut und wohnlich ausgestaltet. Nach dem 2. Weltkrieg quartierten sich im Schloss die Soldaten der Roten Armee ein und plünderten es fast völlig aus. Im Jahre 1956 kaufte Franz Vogt das Gut und übergab es testamentarisch im Jahr 1990 an Franz Falkensteiner. Seit 1995 befindet sich das Schloss im Besitz der Familie Franz Weinberger. Sie versucht, das Besitztum zu renovieren, auszubauen und zu erhalten.
Letzte genauere Darstellung von Schloss und Dorf Albrechtsberg, siehe Michael Resch, Renovierung und Neueinweihung der Dorfkapelle Albrechtsberg, Albrechtsberg 2017, erhältlich im Gemeindeamt Loosdorf.

Standort: Sonderpädagogisches Zentrum Loosdorf, Otto-Glöckel-Straße 6-8



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