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Johannes Nepomuk – der „Brückenheilige“
Johannes Nepomuk oder Johannes von Pomuk, geboren um 1350 in Pomuk bei Pilsen, gestorben am 20. März 1393 in Prag, war ein böhmischer Priester und Märtyrer. In einem kirchenpolitischen Streit zwischen dem Erzbischof von Prag und König Wenzel IV., wurde Johannes von Pomuk, der Kanzler des Erzbischofs, verhaftet und gefoltert, während dem Erzbischof selbst die Flucht gelang. Als ranghöchster, seiner Herkunft nach aber unbedeutendster Bischofsvertreter wurde Johannes Nepomuk schließlich von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt und ertränkt.
Nach der Legende, die zur späteren Heiligsprechung des Johannes Nepomuk führte, war sein Streit mit dem König nicht dem kirchenpolitischen Konflikt, sondern seiner Weigerung, das Beichtgeheimnis zu brechen, ausgelöst worden. Demnach habe der Priester dem König nicht preisgeben wollen, was dessen von Wenzel der Untreue verdächtigte Frau ihm anvertraut hatte. Deshalb habe Wenzel ihn foltern und anschließend von der Prager Karlsbrücke ins Wasser stürzen lassen.
Die Verehrung Johann Nepomuks in Böhmen nahm im 16. Jahrhundert zu, erreichte ihre Blüte allerdings erst in der Gegenreformation des 17. Jahrhunderts. Der Märtyrer wurde zu einem regelrechten "Publicity- Medium" der Katholiken für die Evangelischen, die das Bußsakrament nicht anerkannten: Mit dem Märtyrer wollte man beweisen, dass das Beichtgeheimnis bis in den Tod gewahrt bleibe.
1721 wurde Johannes Nepomuk zuerst selig- und 1729 heiliggesprochen. Jede Herrschaft und Pfarre war angewiesen worden den hl. Johannes Nepomuk darzustellen und zwar an und bei Brücken, dem Ort seines Todes. Aber auch dort, wo die Straßen zusammenliefen und jeder vorbeikommen musste.
Die Statuen zeigen den Heiligen meist mit einem Kreuz in einer Hand und bisweilen - als Zeichen der Verschwiegenheit - mit einer Hand oder dem Zeigefinger vor dem Mund. Sein Heiligenschein zeigt fünf Sterne, die als die fünf Buchstaben des lateinischen Wortes tacui, "ich habe geschwiegen", gedeutet werden. Öfter wird er mit einem Buch als Gelehrtenattribut oder einem Palmzweig als Märtyrerattribut dargestellt. (Nach Wikipedia, Zugriff 5.3.2018, siehe auch schallaburg.topothek.at, Nr. 0083470)
Standort: Volksbank Loosdorf, Europaplatz 2



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