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Papiergeld
Lange Zeit bezahlten die Menschen ihre Waren nur mit Münzen. Aber bequem war es nicht, größere Beträge immer mit Metall-Geld bezahlen zu müssen. Und auf Reisen ärgerten sich die Kaufleute über den schweren Geldbeutel, den sie mit sich herumtrugen.
Im 9. Jahrhundert entwickelten die Chinesen das erste Papiergeld. Die neuen Scheine waren zwar praktisch, doch trauten die Menschen dem Papiergeld noch nicht. Münzen, die aus Gold oder Silber hergestellt wurden, hatten einen Wert. Aber welchen Wert hatte ein Stück Papier?
Deshalb hatten die Banken für jede Banknote, die sie herausgaben, den entsprechenden Wert in Gold vorrätig. Der Wert des Scheins war also durch das Gold abgesichert. Heute wird der Wert des Geldes nicht mehr von seinem Gegenwert in Gold oder Silber bestimmt. Viele andere Dinge, zum Beispiel der Besitz von Wertpapieren oder auch die Schulden eines Landes, haben Einfluss auf den Papierwert.
In Europa wurde Papiergeld erst viel später eingeführt. So fand die erste Ausgabe von Papiergeld 1483 in Spanien statt. Im 16./17. Jahrhundert nahmen Banken Münzgeld gegen Quittung in Verwahrung. Die Quittungen wurden als Zahlungsmittel verwendet. Diese hießen "Banknoten" oder auch "Zettel" und wurden wie Münzen verrechnet. In Österreich erschienen die ersten Bancozettel am 1. Juli 1762, ausgegeben vom Wiener Stadtbanco, im Gegenwert von 5, 10, 25, 50 und 100 Gulden. Heute darf nur mehr von der Nationalbank Geld herausgegeben werden.

Das Notgeld erschien kurz nach dem 1. Weltkrieg. Man hatte nämlich für den täglichen Gebrauch keine Münzen mehr. Diese waren während des Krieges eingezogen und zu Kriegsmaterial verarbeitet worden. Die Gemeinden, aber auch Geschäfte, Vereine und Institutionen begannen nun den Münzwert auf Papier mit dem Versprechen zu drucken, diese bald wieder einzulösen, bis wieder Münzen auf den Markt kommen sollten. Der Wert des Papiergeldes wurde mit dem Besitz, beispielsweise der Gemeinde, abgesichert.
Es kam aber kaum zu einem Rücktausch, weil durch die Inflation der Wert völlig vernichtet worden war. Außerdem begannen Tausende Liebhaber die Notgeldscheine zu sammeln und zu horten. Oft wurde vom Notgeld eine zweite Auflage gedruckt und ausgegeben. Für die Herausgeber war das Notgeld ein gutes Geschäft geworden.
In Loosdorf wurde Notgeld im Wert von 10, 20 und 50 Heller herausgegeben.

Standort: Raiffeisenbank Region Schallaburg, Linzer Straße 6



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